Nebenher gesagt

Meine persönliche bisherige betriebswirtschaftliche Corona-Bilanz: 2000 € entgangene Honorare. Ich kann das abfedern, der Kühlschrank ist auch voll, Toilettenpapiervorräte im grünen Bereich.
Andere können das nicht so, vor allem Freiberufler, die von der Hand in den Mund leben. Wer also heute ein paar Euro für den Erwerb etwa von Romanen übrig hat, der erzeugt oft eine Win-Win-Situation: neuer Lesestoff für Dich, etwas Umsatz für den Autor. Ihr müsst es auch nicht lesen, kaufen hilft erstmal ganz gut.
Im Ernst jetzt.

Soon

Ende Mai geht es los. Sechs Romane. Ein Raumschiff. (Cover von Arndt Drechsler)

9783732580989

DPP 2020

Die Verleihung des Deutschen Phantastik Preises (dpp) wird im Jahr 2020 leider aussetzen. Aufgrund der damit verbundenen organisatorischen Herausforderungen und der Tatsache, dass das alte Orgateam nach drei Jahren größtenteils für ein erneutes Engagement nicht mehr zur Verfügung steht, wird es in diesem Jahr weder möglich sein, eine angemessene technische Lösung für die Stimmabgabe zu finden, noch einen neuen Veranstaltungsort für die Verleihung zu identifizieren. Wie der dpp ab dem Jahr 2021 wieder aktiv sein wird, geben wir zu gegebener Zeit bekannt.

Ach so: Männergrippe

Krank sein ist kacke.

Ich glaube, diesen Satz kann wirklich jeder unterschreiben. Ich sag’s nochmal laut: Kacke. MEGAKACKE!

Die Männergrippe klingt jetzt ab, aber was in der Zeit alles liegengeblieben ist! Ich könnte nahtlos wieder mit dem Gejammer weitermachen, das mich die letzte Woche beschäftigt hat. Aber es nützt ja nichts. Daher die wichtigsten Antworten auf Fragen, die mir absolut niemand gestellt hat:

  • Dirk, hat es denn keine Abrechnung mehr gegeben?

Doch, hat es. Ich bin total aus dem Takt. Ich macht Anfang April eine Aufstellung für die Monate Nov 19 bis März 20, dann bin ich wieder im Takt. Will ja selber gerne den Überblick behalten.

  • Dirk, welcher Roman von Dir erscheint denn als nächstes?

Band 23 von „Die neunte Expansion“, mein letzter Beitrag zur Reihe, ehe diese mit Band 24 endet. Titel: „Ruf der Evocati“. Lt. Wurdack-Verlag sollte der Band im April kommen, also in etwa zeitgleich mit „Perlenwelt“, dem zweiten Band der „Letzter-Admiral“-Trilogie bei Cross Cult.

  • Dirk, an welchem Roman schreibst Du derzeit?

Wie, schreiben? Leute, aus mir fließt so viel Schleim raus, man könnte ein Ghostbusters-Remake damit machen! Nein, im Ernst: Ich schreibe an „Ein Traum aus Eis“, dem dritten Band des „Kalten Krieges“, zur Hälfte fertig. Ich schreibe an „Flammen über Persepolis“, dem Auftaktband des letzten Kaiserkrieger-Sechsteilers und an „Dreigestirn“, dem dritten Band des „Letzten Admirals“. Ich sitze an der Überarbeitung von sechs (!) Romanmanuskripten eines Projektes, über das ich unter Androhung schwerster Strafen noch nichts erzählen darf. Aber bald.

  • Dirk, was machst Du denn sonst noch so geiles?

Ich mache gerade ein Interview für die nächste Ausgabe des e-Zines „Phantast“.

  • Dirk, was gibt es Neues in Sachen Cons?

It is confirmed: ich habe eine Lesung auf dem ColoniaCon, am Samstagnachmittag. Ich weiß noch nicht, woraus ich lesen werde, aber es wird voraussichtlicherweise aus einem Buch sein, wahrscheinlich aus einem, das ich geschrieben habe. It is also confirmed, dass ich auf dem baldigen LuxCon bei unseren reichen Nachbarn im wohlhabenden Teil von SaarLorLux allerley Programmpunkte absolvieren werde: eine Lesung, zwei Panels. Entwarnung: Ich mache nicht mit beim Poetry Slam. Over my dead body.

  • Dirk, sonst noch Pläne? So richtig heißer Shayce am Start?

Schleeeeeiiiiimmm!!!! Ich wurde nett von Cross Cult gefragt, ob mir irgendwas für eine weitere Trilogie einfällt. Ich kann aber nur an Schleim denken. Es wird also irgendwas mit Schleim, glaube ich. Der ist ja vielseitig einsetzbar.

 

Das Jahr 2019

Für einen Moment habe ich mir überlegt, ob es sinnvoll sein könnte – wie es manch andere getan haben – einen kleinen Rückblick über die ganze Dekade zu verfassen. Ich habe von diesem Gedanken Abstand genommen. Der Grund ist ganz einfach: es ist eine menschliche Eigenschaft, dass uns negative Erinnerungen eher gewahr bleiben denn positive. Gerade, wenn die Zeit, an die man sich erinnert, schon länger zurückliegt, fällt einem oft das Schlechte als Erstes ein. Das ist nachvollziehbar. Es ist sinnvoller, sich der Stelle zu entsinnen, hinter der bei der letzten Jagd immer das wütende Wildschwein gelauert hat, als jener, an der der Edelweiß so schön blühte, den man dann pflückte. Ersteres kann einem das Leben retten, letzteres die Ehe. Da setzt das Erinnerungsvermögen schon seine Prioritäten.

IMG-20180315-WA00142019 war ein schwieriges Jahr, was meine schriftstellerische Arbeit anbelangt hat. Nicht so sehr, weil ich so wenig zu tun hatte, sondern aufgrund der Tatsache, dass das „reale Leben“ andere Vorstellungen davon formulierte, wie ich meine Lebenszeit zu verbringen hätte. Ich musste sehr viel reisen. Wer mir auf Facebook und Twitter folgt, wird ein wenig davon mitbekommen haben. Manchmal konnte ich auf diesen Reisen die Kraft finden, auch an einem Manuskript zu schreiben, manchmal eben nicht. Es ist nicht nur eine Frage der Zeit, sondern auch der Energie. Wenn man sich permanent mit der Katastrophe namens Deutsche Bahn auseinandersetzen muss, und das auch noch nach einem anstrengenden Arbeitstag, ist die Energie oft nicht mehr da. Und wenn dann im Bordbistro mal wieder die Kaffeemaschine nicht funktioniert, habe ich den Kaffee, durchaus wortwörtlich, auch endgültig auf.

Dennoch wurde einiges auf die Schiene gesetzt (haha!) und obgleich auch im kommenden Jahr wieder viele Reisen anstehen, hoffe ich sehr, dass sich auch alles so realisieren lässt, wie ich es mir vorgenommen habe. Auch ein Kapitel wurde 2019 abgeschlossen, wenngleich sich dies materiell erst im kommenden Jahr zeigt: ich habe meinen letzten Roman für die Reihe „Die neunte Expansion“ verfasst und verabschiede mich damit von einem Projekt, das mich sieben Jahre lang begleitet hat. Die richtige Wehmut wird sich wahrscheinlich einstellen, sobald ich meinen letzten Roman in Händen halte.

Immerhin habe ich 2019 trotz meiner Reisen (also zusätzlich freiwillig) einige schöne Cons besuchen können. Der 20190815_150918Höhepunkt war gewiss der WorldCon in Dublin, wenngleich er mir, im Rückblick, vielleicht nicht ganz so gut gefallen hat wie die beiden davor, die ich besucht habe. Aber so ein WorldCon-Besuch ist schon etwas besonderes, wenngleich für mich gewiss nun für einige Zeit der letzte. Man muss sich das ja auch leisten können, und da ist es bei außereuropäischen Veranstaltungen schon ein wenig komplizierter mit der Finanzierung.

20191112_175258Mein Lieblings-Computerspiel 2019? Am Ende lag „Outer Worlds“ knapp vorne, wenngleich mir „The Division 2“ auch großen Spaß gemacht hat. Welches Spiel habe ich aber trotzdem am meisten gespielt? Yeps. „Siedler IV“. Hängt mit dem Alter zusammen, glaube ich.

Der Blick nach vorne nach 2020 ist an dieser Stelle natürlich ebenfalls sinnvoll. Ich schreibe derzeit am dritten Band der „Kalter Krieg“-Trilogie, der gewiss kommendes Jahr erscheinen wird. Ebenfalls in Arbeit ist der dritte Band der „Der letzte Admiral“-Trilogie, der zusammen mit Band 2 in 2020 das Licht der Welt erblicken sollte. Darüber hinaus schließe ich gerade ein anderes Serienprojekt ab, das ich hoffentlich in Kürze ganz offiziell ankündigen darf. Vorgenommen habe ich mir für 2020 auf jeden Fall „Kaiserkrieger“ # 13, damit die Wartezeit auf den Folgeband diesmal nicht ganz so lange dauert. Immer noch in Planung ist ein neuer Scareman-Roman in Kooperation mit Sylke Brandt, vielleicht wird das im kommenden Jahr ja endlich was (dass bisher noch nichts daraus wurde, ist übrigens allein meine Schuld). Abgesehen davon habe ich zu diesem Zeitpunkt noch keine konkreten Pläne, bin aber sehr zuversichtlich, dass sich das ganz schnell ändern wird.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Jahreswechsel. Der erste Con 2020 ist für mich die Vienna Comix, dicht gefolgt vom LuxCon. Ich hoffe, viele von euch dort treffen zu können.

Consaison 2020 – meine Pläne

Die Consaison 2020 steht bevor, und das bedeutet, ich muss mir Gedanken machen, wo ich meinen Fans, Verehrern und potentiellen Attentätern die Möglichkeit geben werde, mich zu treffen. Derzeit sieht meine Planung den Besuch folgender Veranstaltungen vor:

  1. Ich werde im März voraussichtlich auf der Vienna Comix anzutreffen sein, allerdings nicht „einfach so“, sondern durchaus mit einer Funktion. Mehr dazu, wenn ich selbst genauer Bescheid weiß.
  2. Im April folgt der LuxCon, diesmal mit einer anderen und größeren Location. Ich bin schon sehr gespannt darauf!
  3. Im Mai gibt es zwei Veranstaltungen: auf dem MarburgCon werde ich wieder die Thekenschlampe machen und dann wäre da noch der ColoniaCon in Kölle.
  4. Im September habe ich den Besuch des ElsterCons in Leipzsch ernsthaft ins Auge gefasst.
  5. Im Oktober folgen dann wieder zwei Veranstaltungen: Da wäre zum einen der Futuricon/EuroCon in Rijeka (das ist in Kroatien, Ihr Ungebildeten) und natürlich der BuchmesseCon als grandioser Abschluss der Saison.

Ich werde gewiss auch am Buchmessesamstag auf der neuen Saarbrücker Buchmesse herumlaufen (Ticket habe ich schon), dort bin ich aber auch nur normaler Gast, ich habe keinen Veranstaltungspunkt o. ä.

Das ist natürlich alles noch potentiellen Änderungen unterworfen, vor allem, wenn bspw. beruflich etwas reingrätscht. Aber mit insgesamt sieben Veranstaltungen würde es gewiss ein schönes Conjahr werden, sollte es so klappen.