Mal wieder ein paar Worte…

… damit ihr nicht denkt, dieses Blog gäbe es nicht mehr. Der Punkt ist: meine berufliche Tätigkeit im wirklichen Leben frisst derzeit eine Menge meiner „freien“ Zeit. Ich bin jetzt wieder bis Weihnachten jede Woche auf Reisen. Jede verfickte Woche. Ich werde den BuCon mit großer Mühe reinquetschen können, aber ansonsten sehe ich nur Flughäfen, Flugzeuge, Bahnhöfe, Züge, die ewig gleichen Hotelzimmer und die ewig gleichen Meetingräume. Da bin ich dann abends meistens so energielos, dass es gerade mal für Facebook reicht, und manchmal nicht einmal dafür.

KK_12.jpgKaiserkrieger # 12 ist endlich sowohl als ebook, wie auch als Paperback und Hardcover erhältlich. Meine Tochter will ihren Führerschein machen, daher müsst ihr jetzt alle bestellen, und zwar fix. Im Oktober erscheint dann mit „Metropole 7“ der Auftaktband meiner dritten SF-Trilogie bei Cross Cult. Damit dürfte es für dieses Jahr auch alles gewesen sein, mein letzter D9E-Roman wird wohl Anfang kommenden Jahres publiziert. Aktuell schreibe ich noch an meinem geheimen Geheimprojekt, zu dem ich auch erst Anfang kommenden Jahres etwas sagen darf, sowie am zweiten Band obiger Trilogie und am dritten Band der Story um den „Kalten Krieg“. Ich komme da mit unterschiedlicher Geschwindigkeit voran, siehe oben. Parallel dazu übersetze ich Kaiserkrieger # 7 ins Englische, was man auch nicht mal eben auf einer Backe erledigt. Aber ich will nicht jammern.

Moment. Ich will durchaus jammern. Aber ich sollte nicht 🙂

Was habe ich für das kommende Jahr geplant, das nun ja auch so langsam am fernen Horizont anbricht? Gesetzt ist bisher nur der abschließende Band der Trilogie für Cross Cult sowie der 13. Kaiserkrieger, den ich beginnen möchte, wenn der Kalte Krieg (so oder so) ein Ende gefunden hat. Alles weitere ist noch nicht in trockenen Tüchern, obgleich ich natürlich ein paar Ideen mit mir herumtrage. Wer wirklich einigermaßen auf dem aktuellen Stand sein möchte, dem empfehle ich doch, mir auf Facebook zu folgen. Freundschaftsanfragen werden gerne entgegengenommen.

So, draußen ist es trübe und regnerisch und bäh. Also ideale Bedingungen, mich wieder an die Arbeit zu machen.

WorldCon 2019

Kommende Woche ist WorldCon in Dublin – und ich werde da sein. Hier sind die Programmpunkte, die ich mir mal ganz vorsichtig vorgenommen habe:

How to build an evil empire
Do. Aug. 15 12:30 – 13:20

Editors panel: what makes the cut?
Do. Aug. 15 16:00 – 16:50

Space opera: boldly going where no genre has gone before!
Fr. Aug. 16 10:00 – 10:50

What is African science fiction?
Sa. Aug. 17 11:00 – 11:50

Relationships with sentient AIs in science fiction
Sa. Aug. 17 14:00 – 14:50

Getting published and staying published
So. Aug. 18 13:00 – 13:50

Workshop: Lang Belta (the language of <i>The Expanse</i>)
So. Aug. 18 17:00 – 17:50

The journey ends

51R+PqYFnALHeute habe ich das Manuskript des Romans „Ruf der Evocati“ beim Wurdack-Verlag abgegeben – Band 23 der Serie „Die neunte Expansion“, und damit mein letzter Beitrag, da die # 24 der letzte Roman sein wird (verfasst vom begnadeten Holger M. Pohl). Damit endet eine lange Reise, die vor rund sieben Jahren begonnen hat und mein Autorenleben seitdem begleitete. Von den 24 Bänden werde ich am Ende sieben beigesteuert haben, man kann zweifelsohne sagen, dass das Projekt ein wichtiges meiner „Babys“ gewesen ist. Wehmütig nehme ich damit Abschied von meinen lieb gewonnenen Protagonisten, der Crew der „alten Helden“ an Bord der Interceptor. Ich habe sie alle im Verlaufe dieser Jahre zu kennen und zu schätzen gelernt, sie waren mir immer sehr lebendig im Bewusstsein, wenn ich über ihre Abenteuer geschrieben habe. Aber ein Abschied ist ja auch immer ein Anfang, und auch andere Raumschiffe haben nette Besatzungen.

49673937_2148181708574955_6882243865554714624_nEs bleibt mir an dieser Stelle, Dank zu sagen – nämlich allen, die sich an D9E beteiligt haben und daraus ein einzigartiges SF-Universum gebastelt haben. Ich hoffe, ich vergesse jetzt niemanden: Nadine Boos, Stefan Cernohuby, Matthias Falke, Niklas Peinecke, Holger M. Pohl, Karla Schmidt, Susanne Schnitzler und nicht zuletzt der unermüdliche Verleger Ernst Wurdack, der auch für die Covergestaltung verantwortlich zeichnete.

D9E # 23 sollte noch dieses Jahr erscheinen. Ihr müsst den Roman natürlich kaufen.

Es war eine schöne Reise, an die ich immer gerne zurückdenken werde. Zeit, eine neue zu beginnen.

Habemus Abrechnung

Das zweite Quartal ist vorbei. Bleibt die bange Frage: ist der Dirk jetzt scheißenreich? Bevor euch die Spannung umbringt, gleich vorweg: ist er nicht.

Beginnen wir wie immer mit den Kaiserkriegern. Band 1 ging im Quartal rund 20 x über den Tisch, damit liegt die verkaufte Gesamtauflage jetzt bei 8.320 Exemplaren. Band 2 verkaufte rund 20 Bücher, hier sind wir jetzt bei 5.450 Stück. Für Band 3 haben wir um die 20 Verkäufe gezählt, also jetzt insgesamt 4.580. Band 4 lief mit 20 Abverkäufen, nunmehr 4.100 insgesamt. Band 5 verkaufte sich 20 mal, insgesamt sind wir bei 3.830 Exemplaren. Band 6 lag ebenfalls bei 20, insgesamt jetzt 3.490 Stück. Kaiserkrieger # 7 ging 20 x weg, davon verkauften sich bis jetzt insgesamt 2.640 Exemplare. Kaiserkrieger # 8 verkaufte sich 20 x, insgesamt jetzt 2.180 Verkäufe. Kaiserkrieger # 9 verkaufte sich rund 20 mal, insgesamt jetzt 1.840. Kaiserkrieger # 10 verkaufte 20 Exemplare, macht jetzt 1.710. Kaiserkrieger # 11 verkaufte 20 Exemplare, insgesamt jetzt 1.340.

Der erste Band von “Kaiserkrieger Vigiles” ging 10 mal weg, macht jetzt insgesamt 1.490 verkaufte Exemplare. Von Band 2 verkauften sich 10 Exemplare, insgesamt also 1000. Hurra! Band 3 verkaufte 20 Exemplare, insgesamt nun 750 Exemplare.

Weiter angeboten wurde mit „Arrival“ der erste Band der englischsprachigen Kaiserkrieger-Ausgabe. Davon verkauften sich 200 Exemplare, insgesamt also jetzt 5.700. Von „Betrayal“ verkauften sich 120 Stück, insgesamt jetzt 2.820 Exemplare. Von Band 3 namens „Passage“ wurden 100 Exemplare verkauft, insgesamt jetzt 1.800. Von Band 4 wurden diesmal 100 verkauft, insgesamt jetzt 1.320 Exemplare verkauft. Von Band 5 wurden 120 umgesetzt, insgesamt jetzt 1.100 Exemplare. Band 6 verkaufte sich bisher 660 mal.

Kommen wir zu den Tentakeln. Der ebook-Omnibus verkaufte sich 10 x, hier sind wir nun bei 3.000 Stück. Hurra! “Tentakelwacht” erreichte 10 Verkäufe, hier sind es nunmehr 2.060. “Tentakelblut” verkaufte 10 Stück, insgesamt also jetzt 1.780. “Tentakelreich” ging 20 x weg, hier gab es insgesamt jetzt 1.480 Verkäufe. “Tentakelfürst” verkaufte 20 Stück, insgesamt jetzt 1.070 Exemplare.  „Tentakelkaiser“ verkaufte 10 Exemplare, jetzt insgesamt 840 und „Tentakelgott“ verkaufte 20 Exemplare, insgesamt jetzt 830.

„Canopus“, Band 1 des Kalten Krieges, verkaufte sich 350 mal, insgesamt sind jetzt 1.970 Exemplare verkauft. „Aume reist“ verkaufte sich 640 mal, insgesamt jetzt 860.

Vom Daxxel-Sammelband wurden 60 Exemplare verkauft, insgesamt nun 490.

Der “Lord zu Tulivar” verkaufte im fraglichen Zeitraum 10 Bücher, insgesamt liegen wir hier bei 850 verkauften Exemplaren. “Ein Prinz zu Tulivar” kam auf 10 Verkäufe, insgesamt also 620. „Ein Gott zu Tulivar“ verkaufte 10 Exemplare, insgesamt 310.

Nun zur „Scareman-Saga“. Vom Sammelband verkauften sich 70 Exemplare, insgesamt also jetzt 2.790.

Update: Hot life

Liebe Gemeinde,

es ist heiß und ich bin nicht da, wo ich sein sollte. Das betrifft zum einen meine physisch-geographische Position: ich wäre jetzt lieber auf dem SeniorenCon in Wuppertal, neben dem OldieCon die zweite geriatrische Großveranstaltung der Phantastikszene. Oder auf der ComicCon in Stuttgart, die ich auch schon wieder verpasse, obgleich ich immer mal dort hin wollte. Aber da ich gestern Abend erst aus Albanien zurückgekehrt bin, fehlt mir derzeit die Kraft, um mehr zu tun, als auf meinem Sofa zu sitzen.

51Yg-wz07jLZum anderen betrifft dies auch meine Autorenarbeit, denn vor allem die vielen beruflichen Reisen haben dazu geführt, dass meine sorgfältigen Zeitpläne sich alle als für den Poppes erwiesen haben. Immerhin dürfte Kaiserkrieger # 12 jetzt irgendwann demnächst kommen und ich habe mit „Perlenwelt“, der Fortsetzung von „Metropole 7“ soweit begonnen, dass ein Sechstel des Textes fertig ist. Darüber hinaus schreibe ich noch an meinem Geheimprojekt und habe mit dem dritten und abschließenden Roman des „Kalten Krieges“ angefangen. Aber alles zu spät, zu spät.

Immerhin: Hoffnungsvoll richte ich meinen Blick auf die nahende Ferienzeit, die mich u. a. nach Dublin auf den WorldCon führen wird. Da man diesmal offenbar nicht auf meine Dienste für ein Panel o. ä. zurückgreifen möchte, habe ich die Gelegenheit, mir die vier Tage ganz entspannt zu gönnen und einfach nur dumm rumzulaufen und zu gucken. Und zuviel Geld für sinnlosen Ramsch auszugeben. Vielleicht kann ich sogar vor Ort ein wenig schreiben! Das wäre ja mal was!

Jetzt aber fix an die Übersetzung des nächsten Dumarest. Ja, da hänge ich auch hinter der geplanten Zeit. Ich habe es wirklich schwer.