Wie sieht es denn aus…

… wird es nach Band 12 eine zweite Staffel um den Scareman geben? Diese Frage wird mir bisweilen gestellt, vor allem jetzt, wo sich die Serie ihrem Ende zuneigt. Dazu muss erst einmal gesagt werden, dass das natürlich nur von einem zentralen Faktor abhängt, nämlich den Verkäufen – und der Frage, ob sich die Serie für die Autoren wie auch für den Verlag überhaupt rentiert.

Für die Autoren gilt die Formel, die ich in diesem Blog schon das eine oder andere Mal propagiert habe: Erst ab einer verkauften Mindestauflage von 500 Exemplaren gibt es überhaupt eine Chance, für irgendwas an eine Fortsetzung zu denken. Kann man zum jetzigen Zeitpunkt hierzu bereits eine Aussage zur Scareman-Saga machen? Ja und nein.

scareman

Wie anhand dieser Grafik einigermaßen gut zu erkennen ist, wurde die von mir gerade genannte Vorbedingung bisher nur von Band 1 erfüllt, wobei Band 2 relativ knapp hintendran ist und ich vermute, dass der bis zum Ende der Serie auch wenigstens nahe dran sein wird. Was die Bände bis zur Episode 6 angeht, so wage ich aufgrund der bisherigen Verkaufszahlen die Prognose, dass auch diese eine Chance haben, im Verlaufe des Jahres die Profitabilitätsgrenze zu überschreiten. Spätestens wenn das der Fall ist, werden zwei Dinge geschehen: 1. Sylke Brandt und ich werden uns überlegen, ob wir uns die Arbeit zwölf neuer Romane machen wollen und 2. sollten wir zu einem positiven Ergebnis kommen, wird man den Atlantis-Verlag fragen müssen, ob er das überhaupt möchte. Wenn etwas für einen Autor knapp die Profitabilitätsgrenze erreicht hat, muss das ja nicht notwendigerweise auch für den Verlag gelten. Sollte er auch einverstanden sein, wird man sich über einen Zeitplan Gedanken machen müssen. Bei einer monatlichen Serie wie hier müssen mindestens sechs Romane fix und fertig sein, ehe man mit der Veröffentlichung beginnt – die müssen also erstmal geschrieben werden.

Damit ist klar: die Antwort auf die o. g. Frage ist voller Ambiguitäten, weil noch nicht ausreichend Daten vorliegen, die eine klare Richtung vorgeben würden – und es zu viele unbekannte Variablen gibt, die noch einbezogen werden müssen. Es ist also nicht völlig ausgeschlossen, genauso wenig, wie es als sicher zu betrachten ist.

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