Zwei Filme

Über die Weihnachtsferien habe ich zwei Filme gesehen, die von der Fanwelt allgemein erwartet wurden (wenngleich sicher mit unterschiedlicher Intensität): nämlich den neuen Star Wars sowie die neue Sherlock-Episode „The Abominable Bride“. Vorweg gesagt: ich habe beides durchaus genossen und bin nicht weinend davon gerannt.

Aber 1: Bei Star Wars hätte ich mir wirklich, wirklich eine originellere Geschichte gewünscht, die nicht der Aufguss alter Themen ist und echte Akzente setzt. Der Film war wirklich sehr schön gemacht, Effekte, Ausstattung, gute Schauspieler, viele schöne Gags und Easter Eggs, alles bestens. Ich beschwere mich nicht laut. Aber die Beiläufigkeit, mit der die Planeten der „Republik“ (bestand die nur aus dieser Handvoll Welten) platt gemacht wurden, und die absolute Vorhersehbarkeit beinahe aller Handlungswendungen, das war nichts, was in mir große Begeisterung ausgelöst hat.

Aber 2: Der Zwang, die viktorianische Handlung von „The Abominable Bride“ mit der Gegenwartshandlung zu verknüpfen, hat diesem Setting nicht gut getan. Und die Auflösung spielte zu sehr auf heischenden Beifall, das hat vorne und hinten nicht gepasst. Ich war nicht entsetzt, aber auch nicht begeistert, und wenn „Sherlock“ wieder an den alten Glanz anknüpfen will, muss man sich noch ein bissel anstrengen.

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