Zum Tode von Werner Fleischer

Es gibt Menschen, die einen begleiten, ohne dass man es merkt. Ich habe das neulich wieder gemerkt, als ich mich für den „SeniorenCon“ in Mai in Dortmund angemeldet habe, ein Fantreffen von Fans aus den 80er Jahren, die damals so richtig aktiv waren. Als ich so richtig in die Fanszene eingestiegen bin, war der Besuch der Perry-Rhodan-Tage in Sinzig für mich, soweit möglich, Pflichtprogramm. Da lief dann auch immer Werner Fleischer herum – und auf vielen anderen Cons in der Region. Ein netter Kerl, immer gut gelaunt, immer witzig drauf, etwas chaotisch manchmal, aber jemand, mit dem man richtig lange plaudern konnte, der an vielen Dingen interessiert war. Seine große Leidenschaft galt Perry Rhodan, und das hat sich über die Jahre auch nicht geändert. Zum Schluss war er Redakteur der SOL und unsere letzten Kontakte bestanden aus Facebook-Nachrichten, in denen er mich immer mal wieder aufforderte, doch was für das Magazin zu schreiben.

Werner Fleischer war nie jemand, mit dem ich richtig engen Kontakt hatte, aber er war immer irgendwie da. Und wenn ich ihn traf, habe ich mich darüber gefreut. Nun ist er tot, und irgendwie fehlt jetzt doch was. Ich bin jedenfalls etwas traurig. Ad astra, Werner.

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