Zum Tode von Leonard Nimoy

So einiges hat einen wichtigen Beitrag zu meiner Entwicklung geleistet. In literarischer Hinsicht waren das Serien: Mark Brandis, Perry Rhodan und Ren Dhark. In medialer Hinsicht waren es auch Serien: Space 1999 und Star Trek. Es waren Schauspieler wie Bill Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, Martin Landau, Barry Morse und Nick Tate, die mein Bild von so vielen Dingen geprägt haben. Unter anderem davon, was ich in der Science Fiction zu finden hoffe. Die Bilder, die ein kleiner Junge im Fernsehen sieht und mit denen er „angefixt“ wurde, bleiben unauslöschlich im Gedächtnis verhaftet. Und die hochgezogene Augenbraue von Mr. Spock gehört ohne Zweifel dazu.

Leonard Nimoy ist 83 Jahre alt geworden, und über ein solches Alter kann man sich nicht beschweren. Seine Karriere als Schauspieler und Regisseur ist beachtlich und die Tatsache, dass er noch bis ins hohe Alter aktiv geblieben ist, bescherte uns bis zuletzt manche filmische Preziose. Ich habe zwar deswegen keinen VW gekauft, aber ich habe mich gefreut, ihn vor kurzem erst in einem Werbespot wiedersehen zu dürfen.

Ich bin daher traurig, dass mit Nimoy ein Stück meiner Kindheit und Jugend gestorben ist. Ich war nie ein richtiger „Trekker“ und werde es wohl auch nie werden. Dennoch war die Serie und damit Mr. Spock ein absolut untrennbarer, integraler Bestandteil dessen, was den SF-Fan und letztendlich auch den SF-Autor Dirk van den Boom gemacht hat. Und daher hat der Tod Nimoys Bedeutung, auch, wenn es nur eine traurige und eine wehmütige ist.

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