Zitat des Tages

„Es gibt nichts, was einen Autoren mehr niederschmettert oder ökonomisch mehr bedroht, als an einem Roman zu arbeiten, der sich dann nicht gut verkauft. Der SF-Markt war immer schwierig, dort haben eine Handvoll Individuen das Schicksal von Magazinen und Verlagen kontrolliert – und damit auch indirekt das der Autoren. Schriftsteller, die sich persönlich mit einem Herausgeber überwerfen, finden sich plötzlich ohne Markt wieder, andere, die einem den Rücken kratzen und Gefallen tun, erkennen, wie ihre Karriere sich gut entwickelt. Der Großteil literarischer Arbeit muss sich an den individuellen Geschmäckern der Herausgeber orientieren – oder an einem garantierten Absatzmarkt, der mehr vom gleichen erwartet, zumindest so, wie es die Verlage einschätzen. All diese Unwägbarkeiten werden durchaus freudig von all jenen Autoren akzeptiert, die „für den Markt schreiben“.“ – Phil Harbottle

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