Habemus Abrechnung

Tauchen wir hinein in die dunkle, deprimierende Welt des verzweifelten Kleinverlagsautors.

Beginnen wir doch, wie immer, mit dem Tentakelkrieg-Omnibus, vor allem, da ja im kommenden Monat irgendwann der erste Band der zweiten Trilogie erscheinen soll. Der Sammelband hat sich (zu 99 % als ebook) in den vergangenen drei Monaten rund 500mal verkauft (ein wenig mehr, aber wir runden das jetzt mal). Damit liegt die verkaufte Gesamtauflage bei knapp über 1000 verkauften Exemplaren. Das ist ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die Verkäufe gehen jetzt langsam etwas runter, aber wir können jetzt mal gespannt sein, welche Auswirkungen dieser gute Start auf „Tentakelwacht“ haben wird, falls die Leute mitbekommen, dass der Band erscheint. Das ist ja immer das Problem…

Die Kaiserkrieger haben im letzten Monat Nachwuchs bekommen, also ist es interessant, sich auch diesem Thema zu widmen. Hier ist das Bild eher gemischt: Der erste Band – „Die Ankunft“ – hat sich in den vergangenen drei Monaten stabil rund 400mal verkauft, hier liegt die verkaufte Gesamtauflage nun bei 4900 Exemplaren. Ich habe die 5000 fest im Blick. Band 2 – „Der Verrat“ – ging auch ganz ordentlich, etwa 250 verkaufte Romane. Verkaufte Gesamtauflage hier nunmehr 2750 Romane. Band 3 – „Der Aufbruch“ hat im vergangenen Quartal scheinbar etwas geschwächelt: Nur rund 200 verkaufte Bände, damit eine verkaufte Gesamtauflage von rund 2100 Bänden. Woran liegt das? Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um ebooks. Die Vorräte an Paperbacks des Anfang des Jahres erschienenen Romans, die noch bei den Grossisten liegen, waren ausreichend, um die Nachfrage des materiellen Buchhandels zu befriedigen, daher wurden auch erst im letzten Monat wieder gedruckte Romane nachbestellt. Das wird sich möglicherweise im kommenden Quartal ändern, wenn der Stapel der vorbestellten Bücher langsam weiter dahinschmilzt. Es ist zu vermuten – basierend auf den Zahlen aus Novelrank, so ungenau diese auch sein mögen – dass insgesamt auch rund 300 Bände verkauft wurden. Aber ohne Abrechnung keine Behauptung, ich baue hier keine Wolkenschlösser.

Kommen wir zu Kaiserkrieger # 4 – „Der Aufstand“. Vor zwei Wochen erschienen. Insgesamt 1100 Exemplare verkauft (Paperback-Vorbestellungen, vorbestellte HCs sowie die ebooks seit zwei Wochen, letztere etwa 200). Ein ordentlicher Start. Muss nur noch so weitergehen.

War da noch was? Aber ja! „Eobal“ gibt es ja auch noch. Hrngf. Aber halt, warum so depressiv? Die Verkäufe sind angestiegen! Im letzten Quartal habe ich zehn Bände verkauft, dieses Ergebnis habe ich VERDREIFACHT! Das ist doch der reine Wahnsinn: Dreißig verkaufte Romane bedeuten auch, dass die verkaufte Gesamtauflage jetzt bei 490 Stück liegt! Ich habe die 500 bald gerissen! Ist ja irre.

Zum Schluss noch eine andere Nachricht: Vom ersten Band von „Rettungskreuzer Ikarus“ – „Die Feuerprobe“ – haben sich jetzt mehr als 2000 ebooks verkauft. Zählen wir die in gedruckter Form verkaufte rund 1000 Romane hinzu, kommen wir also – ich bin ein Mathematikgenie! – auf insgesamt 3000 verkaufte Exemplare. Nicht übel für das alte Mädchen, wie ich meine.

Also, es bleibt spannend. Mein nächster Bericht enthält die Verkaufszahlen von „Tentakelwacht“ und danach, im letzten Quartal, kommt ja auch noch der fünfte Kaiserkrieger! Und an dessen Bearbeitung setze ich mich jetzt wieder…

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