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Sentenza machte einige Schritte nach vorne. Er drehte sich nicht um, als er hörte, wie sich die Öffnung im Schiffsleib hinter ihm schloss. Dann blieb er stehen, abwartend und bemüht, nicht allzu mürrisch dreinzublicken.

Erwartungsgemäß war es das Neutrum, das sich schließlich direkt vor ihn stellte. Es nahm sich nicht die Zeit für eine große Vorstellung.

„Captain Sentenza?“

„Das bin ich. Warum wurde mein Schiff umstellt? Gibt es eine Bedrohung?“

„Wir gehen nicht davon aus, dass Sie oder Ihr Schiff eine Bedrohung darstellen.“

Die Antwort kam sehr hastig. Offensichtlich sollte dieses mögliche Missverständnis gleich zu Anfang ausgeräumt werden. Sentenza entspannte sich etwas und merkte erst dadurch, wie angespannt er überhaupt gewesen war.

Er lächelte.

„Dann erklären Sie mir bitte die Sicherheitsmaßnahmen. Wird mein Schiff etwa von außen bedroht?“

„Nein, keinesfalls. Es ist eine… wir wollen gewährleisten, dass wir bekommen, weswegen wir hier sind.“

Eine Drohung, dachte Sentenza. Eine Demonstration der Macht.

„Weswegen sind Sie hier?“, fragte er.

„Sie haben gestern Abend eine Ladung erhalten.“

„Das ist korrekt.“

„Es handelt sich hierbei um einen Irrtum. Wir möchten Sie bitten, die Laderäume zu öffnen und die Container wieder auszuladen.“

Das A’Talithi machte eine Handbewegung. Ein Lastgleiter sowie zwei Laderoboter waren in der Nähe der Ikarus erschienen. „Wir helfen Ihnen. Es wird nicht lange dauern.“

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