Habemus Abrechnung

Und hier ist er wieder: mein Beitrag zur allgemeinen Transparenz, der Realitätscheck für hoffnungsvolle Jungautoren oder zynische Marktbeobachter, die Ursache für viel Gelächter bei Markus Heitz und Anlass für die Frage: Was will uns der Autor damit sagen?

Gar nichts, ich erzähl nur so, wie es halt ist. Zwei Abrechnungen durfte ich in diesen Tagen bewundern, nämlich zum einen die Jahresabrechnung von story2go, wo die ersten 37 Ikarus-Romane als ebooks vertrieben werden, sowie die letzte Quartalsabrechnung des Atlantis-Verlages, bei dem, neben den Ikarus-Romanen 38-45, auch alle anderen meiner aktuellen Romane erschienen sind.

Kürzlich habe ich ja eine erste Zahl nicht bei mir behalten können: Nämlich, dass 2011 insgesamt mehr als 10.000 ebooks von „Rettungskreuzer Ikarus“ verkauft worden sind. Es sind, um es genauer zu sagen, fast 11.000. Darunter fallen auch eine Reihe meiner Romane, von den 11.000 sind etwa 2800 aus meiner Feder gewesen. Kommt davon, wenn man von den ersten zehn Romanen fünf selbst geschrieben hat… Ich bin immer noch baff erstaunt über diese Zahlen und freue mich mit fast kindlicher Begeisterung darüber. Wenn man ein Projekt jetzt fast 13 Jahre mit betrieben hat, mitunter auch mal daran verzweifelte, dann sind es diese Zahlen nur als Labsal zu bezeichnen. 2012 wollen wir dann mal die 15.000 anpeilen, gelle?

Bleiben wir einen Moment noch bei den ebooks: Vor gut drei Monaten kam der Tentakel-Omnibus als HC-Ausgabe sowie als ebook auf den Markt. Davon haben sich in dieser Zeit insgesamt rund 150 Stück verkauft, dazu noch eine Reihe der Original-Paperbacks, insgesamt fast 200 Stück pro Band. Damit ist der Zyklus in all seinen Inkarnationen komfortabel im vierstelligen Bereich gelandet. Ich weiß schon, warum ich derzeit an der zweiten Trilogie schreibe 🙂

Nun aber lassen wir mal das Medium beiseite und sehen uns die generellen Zahlen an. Licht und Schatten liegen hier, wie so oft, eng beieinander. Fangen wir mit dem Licht an: Die Kaiserkrieger. Band 1, „Die Ankunft“, hat im letzten Quartal relativ locker die Hürde zu 4000 verkauften Exemplaren genommen (es sind jetzt gut 4200), so dass ich annehmen möchte, dass die 5000 in diesem Jahr erreichbar sein dürften. Solides Ergebnis, würde ich sagen. Band 2, „Der Verrat“, hat die Schallmauer von 2000 verkauften Exemplaren durchbrochen (etwa bei 2200) und der zuletzt erschienene Band 3, „Der Aufbruch“, liegt nunmehr bei 1600 verkauften Exemplaren. Da ich von jedem Roman im Monat mit steter Regelmäßigkeit jeweils 80-100 Exemplare verkaufe, besteht meinerseits kein Grund zur Klage. Band 4 kommt im April, er ist gerade beim Lektor. Band 5 nähert sich langsam der Vollendung. Es geht voran.

Das lässt sich leider nicht von meinem SF-Roman „Eobal“ sagen. Ich hatte hier ja von vorneherein niedrigere Erwartungen (hatte ich Erwartungen? Hoffnungen ist vielleicht doch das bessere Wort). Ich bin auch nicht so richtig enttäuscht. Nur ein bißchen. Jedenfalls hat es der Roman nicht einmal mit Ach und Krach und haarscharf geschafft, zum Ende des Jahres die Anzahl von 500 verkauften Exemplaren zu erreichen. Wir liegen irgendwo bei 450. Da geht sicher noch ein wenig was, aber bis wir hier vierstellig sein werden, wird wohl noch eine laaaange Zeit vergehen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich das 2012 noch erleben werde. Aber man kann eben nicht alles haben 😦

Also, alles in allem sehr anständige Zahlen. In diese Richtung soll es generell weiter gehen. Habt Ihr schon alle Geburtstagsgeschenke für 2012 gekauft? Schon jetzt ans Schenken denken! Ich hätte da ein paar konstruktive Tipps…

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2 Kommentare

  1. Till Westermayer

    Eindrucksvoll! Hast du zu Eobal irgendwo eine Leseprobe oder so? Die Beschreibung bei Amazon.de klingt nach „könnte interessant sein, aber ich weiß nicht so recht“ – ein packendes erstes Kapitel könnte da für meine Kaufbereitschaft Wunder wirken (oder auch nicht, aber den Versuch wär’s wert).

    • cursory

      Nun, wenn Du auf die Kindle-Version klickst, hast Du über amazon eine Leseprobe sofort parat (ohne Download).

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