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„Eine Wahl also? Ah ja, die Amtszeit von Lorn endet demnächst.“

„So ist es.“

„Wie kann ich dir helfen?“

„Ich will allen Frauen das Wahlrecht geben.“

Netty paffte einen Moment vor sich hin.

„Nur in Floßheim?“

„Ich…“ … hatte mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht.

„Doch wohl überall in der Baronie?“, hakte Netty lauernd nach.

„Das… ist zu erwägen.“

„Zu erwägen?“

„Ich… es ist wohl folgerichtig.“

„Folgerichtig?“

Ich seufzte.

„Es ist entschieden. In ganz Tulivan sollen Frauen das Wahlrecht genießen.“

„Auch die ohne Landbesitz.“

Netty sah mich durchdringend an, angesichts der Rauchschwaden vor ihrem Gesicht eine bemerkenswerte Leistung.

Ich wusste, wann ich verloren hatte.

„Auch die ohne Landbesitz“, bestätigte ich.

Netty grunzte zufrieden.

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