Ein paar DortCon-Impressionen

Auf einen „richtigen“ Conbericht verzichte ich hier, da wird es mehr als genug geben – und viele Fotos wird es auch nicht geben, denn auch davon gibt es im Netz mittlerweile mehr als genug. Jedenfalls war letztes Wochenende DortCon und es war, wie immer, eine schöne Sache.

Obgleich ich die meiste Zeit am Stand des Atlantis-Verlages zugebracht habe, um Bücher zu verkaufen – was, wie ich anmerken darf, hervorragend geklappt hat -, habe ich immerhin alleine schon deswegen einige Programmpunkte mitbekommen, weil ich für die Ehefrau des Stargastes aus Kanada übersetzen durfte, was die doofen Deutschen da auf der Bühne eigentlich so treiben. I did my very best.

Als große Stars des Cons erwiesen sich, vor allem für den anwesenden Nachwuchs, meine aufblasbaren grünen Aliens, die man nach dem Erwerb von Atlantis-Büchern als Geschenk erhalten konnte. Ich hatte am Sonntag kaum noch welche übrig, da muss nachbestellt werden.

Die Alien-Armee war zu Conbeginn noch vollzählig.

Wie immer war der zentrale Aspekt des Cons, ältere, dickbäuchige Männer zu treffen und dummes Zeug zu reden. Damit begann ich schon am Abend vorher, als ich mein ganz privates Vortreffen mit Martin Kay hatte. Im Zuge dieses Treffens hat er mit einer Bazooka auf mich geschossen, was einiges über Martins Interpretation von Gastfreundschaft aussagt. Schnüff.

Wer lief sonst noch so rum? Armin Rösler, Star-Autor des Wurdack-Verlages, wurde nicht nur von mir beherzt auf die Notwendigkeit hingewiesen, seinen neuen Roman endlich fertigzustellen. Er hat das zwar eingesehen, wollte sich aber dann mit faulen Entschuldigungen („Arbeit! Familie!“) rausreden, was insgesamt nicht sehr überzeugend wirkte. Doch auch als Ernst Wurdack ihm eine besonders edle Aufmachung versprach – marmorgemeißelte Innentitel, eingebauter Getränkehalter etc. -, war Armin nicht zu einem konkreten Abgabetermin zu bewegen.

Uwe Post, der sich die Zeit damit vertrieb, irgendwelches Konfetti zu verteilen, war immer nur für wenige Augenblicke zu sehen, da er extrem beschäftigt war und dauernd, äh, Dinge tun musste. Ich weiß nicht genau, was das für Dinge waren, aber ich hatte jedenfalls kaum Zeit, ihn zünftig zu beleidigen.

Florian Breitsameter erwies sich als die Heimtücke in Person, als er unter dem Vorwand, sich für mein Galaxy Tab zu interessieren, kompromittierende Fotos von mir auf meinem eigenen Facebook-Account hochlud. Grmpf.

Ansonsten habe ich mit allerlei Leuten geplaudert, natürlich mit Robert Vogel (der ausgesprochen agil wirkte, obgleich er nur zwei Stunden geschlafen hatte), André Piotrowski (der müde wirkte, da er unbedingt noch kurz vor dem Con den chinesischen Tischtennisweltmeister herausfordern musste), Charly Friedhoff (der dauernd ein Ikarus-Buch mit einem von ihm gemachten Cover umdrehte, weil es schrecklich fand) usw. Ich habe mich heiser gequatscht, man möge mir verzeihen, wenn ich hier nicht mehr jeden erwähne.

Guido Latz (links) trug wie ich ein total sexy Atlantis-Shirt. Rechts daneben steht Bazooka-Schütze Knoppers sowie der neue Atlantis-Manager Joshua Kay.

Herausheben möchte ich die gute Organisation des Cons, den freundlichen Kaffeeservice für Händler und die Tatsache, dass Guido Latz mir keine Käsebrötchen mitgebracht hatte. Dies wog umso schwerer, als in die dargebotene vegetarische Linsensuppe ein Fass Pfeffer gefallen war und mir nach Konsum derselben der Schweiß auf der Stirn stand.

Ich habe mich auch dieses Wochenende in Dortmund wohl gefühlt und bedanke mich bei den Organisatoren für diese Gelegenheit, ältere, dickbäuchige Männer kennenzulernen. Es sind diese Momente, die das Leben lebenswert machen. In zwei Jahren dann wieder 🙂

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3 Kommentare

  1. Pingback: DORT.con 2011 – Erster Tag | Fandom Observer
  2. Pingback: Das war der DORT.con | Deutsche Science Fiction
  3. Kaffee-Charly

    Mir hat es auch sehr gut in Dortmund gefallen. Es war schön, dich mal wieder zu treffen, wozu wir ja leider viel zu selten Gelegenheit haben.
    Zum nächsten DortCon werde ich extra für dich Käsebrötchen mitbringen.
    Oder magst du auch Quark mit Schnittlauch? Ist total vegetarisch und trotzdem lecker.
    Grüße aus dem schönen Lipperland
    vom Kaffee-Charly

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