Sonntag

Gestern habe ich Mass Effect 3 installiert und einige Stunden lang gespielt. Im Voraus habe ich viel Gemosere über das Spiel gelesen, vor allem von jenen, die darin offensichtlich primär einen Egoshooter sehen. Für mich war ME immer mindestens genauso ein Roleplaying-Game wie ein Shooter, und für mich persönlich waren die Shooter-Elemente sogar relativ zweitrangig. Als ich gestern mit ME 3 angefangen habe, hatte ich das gleiche Gefühl wie bei den ersten beiden Teilen: DAS ist es, warum ich SF-Fan bin. Raumschiffe. Aliens. Frauen in eng anliegenden Uniformen. Der Weltraum. Raumstationen. Das ist es, was ich will, und das habe ich bekommen. Und da ich die Collector’s Edition gekauft habe, muss ich jetzt nur noch eine passende Jacke finden, auf die der N7-Aufnäher kommt. Was muss, das muss.

Ein andere Spiel, mit dem ich mich viel beschäftigt habe, läuft auf meinem AT 200: es heißt “Sentinel 3″ und gehört ins Genre der “Tower Defense”-Spiele, d.h. man muss vor einer anrückenden Bande an Gegnern automatische Verteidigungsgeschütze plazieren und damit verhindern, dass sie ein bestimmtes Ziel erreichen. Ich liebe dieses Genre, egal, ob es gegen Roboter, Zombies oder – wie bei “Sentinel 3″ – gegen Aliens geht. Sowas hält mich echt stundenlang auf. Ein weiteres Spiel dieser Kategorie heißt “Space Station” (von der gleichen Firma) und ist mindestens genauso suchterzeugend. Ich träume sogar schon Nachts davon (letzte Nacht hatte ich aber einen Mass-Effect-Traum. Wie schön :-) ).

Ich habe heute morgen weiter “Tentakelwacht” durchkorrigiert, die ersten 20 Kapitel sind jetzt gelesen. Ich habe einige kleinere Logikfehler entdeckt, Klassiker sozusagen, die dadurch entstehen, dass ich mich während des Schreibprozesses nicht mehr an das erinnere, was ich am Anfang gerade geschrieben habe. Aber nichts Schlimmes. Der Roman lässt sich gut lesen, sollte aber noch um die 10000-15000 Anschläge aufgepumpt werden. Das bekomme ich schon hin.

Kaiserkrieger # 4 ist übrigens in der technischen Produktion, d.h. Satz und Umschlagmontage. Wir dürfen also zuversichtlich sein :-)

Mass Effect 2

Jetzt habe ich endlich auch die zweite Episode von “Mass Effect” durchgespielt. Anfangs hatte ich große Probleme mit dem nicht sonderlich individualisierten Skill-Portfolio, das durch seltsame “Gruppenpunkte” ersetzt worden war. Ich habe mich dann daran gewöhnt, aber letztlich ist mir eine voll individualisierte Fähigkeitenliste, die ich flexibel upgraden kann, dann doch lieber. Ansonsten eine schöne Geschichte, viel krachwumm, böse Feinde, und auch so manche inhaltliche Ambivalenz, die das ganze realistischer macht. Zum Schluss hatte ich eine quarianische Freundin und tote Fische im Aquarium. Passt auch lautmalerisch ganz gut zusammen :-)

ME3 habe ich vorbestellt, es soll im März kommenden Jahres kommen. Ich habe noch kein anderes aktuelles Spiel mit vergleichbarer Storytiefe und diesen Rollenspielelementen zu Gesicht bekommen. Und ja: Fantasy gildet nicht. Ich will Raumschiffe. Also bis März warten. Immerhin kann ich meine Zeit jetzt wieder verstärkt mit sinnvollen Dingen verbringen :-)

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Dirk spielt Mass Effect

Ich habe mir einen neuen XPS gekauft und musste den natürlich mal, äh, ausprobieren. Zu diesem Zwecke habe ich den ersten “Mass Effect”-Teil preiswert gegriffen und gestern nachmittag dann beschlossen, “mal eben” reinzuschauen.

Mal eben, klar. Ich muss heute Nachmittag unbedingt meine Arbeit zuerst erledigen, ehe ich wieder mal eben…

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