Gelesen: “Space Wolf” von William King

Worum geht es?

Im ersten Band der Buchreihe um die “Space Wolfes” – eine Space-Marines-Einheit aus dem W40k-Universum – wird die Hauptperson Ragnar eingeführt, vor allem, wie sie zum Space Marine wurde.

Wie sieht das Buch aus?

Ein schöner Omnibus der ersten drei Romane mit einem typischen W40k-Cover.

Wie ist der Stil?

King schreibt wirklich sehr ordentlich und fesselnd.

Was gefiel nicht so?

Eigentlich war alles eine runde Sache.

Was gefiel?

Die sehr gut inszenierten Actionszenen.

Zu empfehlen?

Ich lese auch den Rest des Sammelbandes :-)

Gelesen: “Polity Agent” von Neal Asher

Worum geht es?

Weiterhin streiten Agent Cormac und die Seinen gegen Abtrünnige, Größenwahnsinnige und tödliche Nano-Technologie.

Wie sieht das Buch aus?

Langweilig.

Wie ist der Stil?

Spannend, lebendig, unterhaltsam, sehr routiniert.

Was gefiel nicht so sehr?

Gar nichts! Kaum zu glauben, aber wahr!

Was gefiel?

Spannungsaufbau, Charakterisierungen, World-Building.

Zu empfehlen?

Auf jeden Fall!

Gelesen: “Perlamith – Der Graue Berg” von D. W. Schmitt

Worum geht es?

Die Menschen müssen sich mit der Tatsache anfreunden, dass sie Schachfiguren in einem galaktischen Konflikt sind.

Wie sieht das Buch aus?

Toll.

Wie ist der Stil?

Ganz ordentlich, manchmal ein wenig zu viele infodumps für meinen Geschmack.

Was gefiel nicht so?

Die hektische Enthüllungs-, Informations- und Protagonisteneinführungsorgie im letzten Drittel des Romans.

Was gefiel?

Das World-Building.

Zu empfehlen?

Ja, aber nicht uneingeschränkt.

Gelesen: “Veteran” von Gavin Smith

Worum geht es?

Ein Ex-Special-Forces Soldat wird reaktiviert, als ein Alien-Infiltrator auf der Erde landet, doch nichts ist so, wie es scheint.

Wie sieht das Buch aus?

Das britische Paperback ist totenlangweilig gestaltet.

Wie ist der Stil?

Smith schreibt spannend, anschaulich, mitunter atemberaubend.

Was gefiel nicht so?

Die eine oder andere Kampfszene war überflüssig.

Was gefiel?

So ziemlich alles andere.

Zu empfehlen?

Ich werde auch einen Blick in die Folgebände werfen.

Gelesen: “At Empire’s Edge” von William C. Dietz

Worum geht es?

Xeno-Cop jagt mörderischen Gestaltwandler auf einer von einer irren Gouverneurin regierten Randwelt.

Wie sieht das Buch aus?

Ein hübsches kleines HC mit einem höchst generischen Cover.

Wie ist der Stil?

Dietz schreibt relativ einfach, große stilistische Schnörkel darf man von ihm nie erwarten.

Was gefiel nicht so?

Dass man im Grunde wusste, wie es enden wird.

Was gefiel?

Es gab einige recht spannende Sequenzen.

Zu empfehlen?

Ich habe immer noch so meine Probleme mit Dietz. Er macht sich nicht genug Mühe, finde ich.

Gelesen: “Surface Detail” von Iain M. Banks

Worum geht es?

Um einen Krieg, der von der virtuellen in die reale Welt zu schwappen droht (ein Roman aus dem Kultur-Universum).

Wie sieht das Buch aus?

Ein schönes britisches Trade-Paperback mit einem ätzend generischen Cover.

Wie ist der Stil?

Naja, dass Banks schreiben kann, wissen wir ja. Daran hat sich auch nichts geändert.

Was gefiel nicht so?

Der Einstieg zog sich etwas hin und manches Geplänkel kam irgendwie selbstverliebt rüber.

Was gefiel?

Die Grundidee der Story und natürlich der Auftritt von Special Circumstances.

Zu empfehlen?

Nicht der beste aller Culture-Romane, aber auch bei weitem nicht der schlechteste.

Gelesen: “Das Haus der Sonnen” von Alastair Reynolds

Worum geht es?

Um galaktische Meta-Zivilisationen, um Genozid, um Maschinen und Menschen, um Klonfamilien und Geheimbünde und um Jahrmillionen umfassende Entwicklungen. Größer geht’s nimmer.

Wie sieht das Buch aus?

Eines der üblichen Heyne-Reynolds-Cover mit exakt keinem Erinnerungswert.

Wie ist der Stil?

Toll.

Was gefiel nicht so?

Nichts.

Was gefiel?

Alles. Das wahnsinnige Hintergrundpanorama. Irre.

Zu empfehlen?

Aber ja.

Gelesen: “Brass man” von Neal Asher

Worum geht es?

Der Polity-Agent Cormac jagt weiterhin Skellor, den derangierten mad scientist, sowie dessen ebenso derangierten Androiden Mr. Crane. Dazu kommt dann noch eine vergessene Kolonialwelt, abtrünnige KIs und ein Ritter, der auf Drachenjagd geht.

Wie sieht das Buch aus?

Das Cover ist so herrlich nichtssagend, ich sage dazu nichts.

Wie ist der Stil?

Asher versteht es, spannend zu schreiben, aber…

Was gefiel nicht so?

Die ständigen Rück- und Vorblenden haben mich total genervt.

Was gefiel?

Die Actionszenen, vor allem die mit den abtrünnigen KIs.

Zu empfehlen?

Naja, schon, aber es gibt besseres aus dem Polity-Universum.

Gelesen: “Daring” von Mike Shepherd

Worum geht es?

Im neuesten Roman um seine Heldin Kris Longknife schickt er diese auf Scoutmission, eine Suche nach böslichen Aliens, die leider zum Erfolg führt: Es wird ausgesprochen viel gestorben und am Ende ist Undank der Welten Lohn…

Wie sieht das Buch aus?

Viele schöne Bytes und Bits.

Wie ist der Stil?

Der Humor funktionierte nicht immer, aber ansonsten: Pageturner!

Was gefiel nicht so?

Mit welcher Leichtigkeit ein 13jähriges Besatzungsmitglied auf gefährlichste Missionen mitgeschleppt wird. Unrealistisch.

Was gefiel?

Alles andere, vor allem das Setup für künftig zu erwartende Gemetzel!

Zu empfehlen?

Aber klar doch.

Gelesen: “Leviathan wakes” von James S. A. Corey

Worum geht es?

Im von Menschen besiedelten und in mehrere Machtblöcke aufgeteilten Sonnensystem aktiviert eine Gruppe von very mad scientists ein außerirdisches organisches Molekül und setzt damit eine verhängnisvolle Entwicklung in Gang.

Wie sieht das Buch aus?

Elektronisch.

Wie ist der Stil?

Corey – ein Pseudonym, hinter dem sich zwei Autoren verbergen – schreibt spannend, mitunter mitreißend, und schafft glaubhafte Charaktere in einem glaubhaften Setting.

Was gefiel nicht so?

Die Liebesgeschichte der Hauptperson Miller zur (mehr oder weniger) toten jungen Julie ist so herkonstruiert, dass ich davon Kopfweh bekam.

Was gefiel?

Alles andere, vor allem die Aussicht auf mehr: Dies ist der erste Band des Expanse-Zyklus.

Zu empfehlen?

Ja, bitte, sehr.