Zitat des Tages

Der amerikanische SF-Autor Ryk E. Spoor über jene Verlage, die über die ebooks jammern:

“When you’re confronted by a paradigm shift, you either adapt or die. You don’t sit there trying to argue the avalanche out of wiping you off the face of the earth, you either get buried or you figure out how to survive it.”

Gadget-Pingpong und anderes

Während TNT mit meinem Adam Ping-Pong zwischen Lüttich und Köln spielt (ich muss das nicht verstehen), habe ich nicht nur an zwei Romanmanuskripten weiter gearbeitet, nein, ich spüre, dass die Macht heute stark in mir ist und werde mich nachher noch an ein drittes setzen. Dies vor allem auch deswegen, weil ich morgen den ganzen Tag beruflich in Frankfurt weilen werde und daher wohl wenig zum Schreiben komme.

Angefangen habe ich auch mit der Übersetzung des achten Gor-Romans von John Norman. Es geht irgendwie wieder um Sklavinnen, glaube ich :-)

Mit etwas Wehmut habe ich den letzten Start der “Discovery” verfolgt. Ja, es ist eine alte Gurke, teuer im Unterhalt und auch nicht ungefährlich. Aber ich bin mit der Raumfähre sozialisiert worden, und daher ist es für mich rein emotional, als Freund der Raumfahrt, durchaus eine Zäsur. Es wäre alles einfacher, wenn ein funktionsfähiges und modernes Ersatzsystem zur Verfügung stehen würde, aber stattdessen schicken wir weiterhin fliegende Müllkartons ins Weltall. Da läuft definitiv was aus dem Ruder.

Experiment funktioniert!

Vor einigen Tagen habe ich das Experiment begonnen, meiner ansonsten manchmal etwas blockierten kreativen Energie mehrere parallele Ablassventile zu geben. Nach der ersten Woche in der praktischen Umsetzung kann ich vermelden, dass sich dieses Vorgehen bisher gelohnt hat: ich habe desöfteren die Energie gefunden, täglich an mindestens zwei Manuskripten weiter zu arbeiten. Das führt dann zu Erfolgserlebnissen und das wiederum zu vermehrten Anstrengungen. Man wird also ein wenig zum Junkie. Jedenfalls hoffe ich, dass sich das so fortsetzen wird, damit ich die deutsche SF-Szene in Bälde mit meinen Romanen überschwemmen kann (übrigens alles Teil meiner perfiden Strategie, eines Tages die Weltherrschaft zu übernehmen).

Yeah, Baby!

Warum dieser ein wenig despektierliche Ausruf? Weil ich heute eine Trackingnummer für meinen Notionink Adam bekommen habe. Die lange Wartezeit nähert sich langsam dem Ende, das Gerät dürfte mich Anfang kommender Woche erreichen. Ich bin schon ganz hibbelig.

Gelesen: “Battle of Commitment Planet” von Graham Sharp Paul

Worum geht es?

Im aktuellen Helfort-Band zettelt der Protagonist eine Meuterei an, um den revolutionären Widerstandskämpfern auf der feindlichen Hammerwelt Commitment zu helfen und nebenbei seine Freundin zu retten.

Wie sieht das Buch aus?

Ich finde das Layout und die Wahl des Covers eher abschreckend.

Wie ist der Stil?

Paul schreibt mittlerweile sehr routiniert, vielleicht manchmal schon ein wenig ZU routiniert.

Was gefiel?

Es gab einige spannende Actionszenen.

Was gefiel nicht so?

Dass die Handlung am Ende absolut keinen Sinn gemacht hat.

Zu empfehlen?

Für zwischendurch immer.

Blogumzug mal wieder!

Warum hat Dirk sein Blog umziehen lassen?

Es hat was damit zu tun, dass ich keine Ahnung habe, wie man das alte WordPress auf meinem Webspace updated. Leider ist die Version mittlerweile so alt, dass ich neuere Widgets nicht mehr nutzen konnte und auch das aktuelle Template z. B. die Kommentarfunktion versemmelt. Da ich bei sowas Analphabet bin, habe ich beschlossen, dorthin umzuziehen, wo ich diese Probleme nicht haben werde: Gleich zur Quelle auf den WordPress-Server.

Alles wird gut.

Kreatives Experiment

Ich habe mal etwas darüber nachgedacht, warum ich an manchen Tagen, selbst, wenn ich Zeit habe, es nicht schaffe, an meinem jeweils aktuellen Romanmanuskript weiter zu arbeiten. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass mich möglicherweise zu einem solchen Zeitpunkt das Thema bzw. die Stelle, an der ich gerade bin, schlicht langweilt oder ich nicht in der Stimmung dafür bin. Wie kann es mir also gelingen, die Zeit trotzdem zu nutzen, ohne sie sinnlos verstreichen zu lassen?
Ich habe daraus folgernd letzte Woche beschlossen, meine Arbeitsweise zu ändern und künftig an fünf Romanprojekten parallel zu arbeiten. Dies sollte dazu führen, dass ich zumindest bei einem der fünf Manuskripte genug Enthusiasmus aufbringen werde, daran weiter zu schreiben, wenn ich Zeit dazu habe. Mein Idealziel ist sogar, an mindestens zweien davon jeden Tag ein wenig voranzukommen. Mit etwas Durchhaltevermögen darf ich dann der geneigten Verlegerwelt – in Person von Guido Latz, denke ich – Ende des Jahres fünf fertige Manuskripte vorlegen, aus denen er sich dann etwas aussuchen kann.
Mal gucken, ob das funktioniert oder in einer großen Katastrophe endet.